Fehn-Leuchten Nr. 15

Magazin für Geschichte

Inhalt

Leseprobe

Wo heute in Langholt horizontale Angelegenheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit erledigt werden, herrschte zuvor länger als ein Jahrhundert reges Treiben. Später als „Kaiserkrug“ bekannt, weil auf dem Tresen eine Büste von Kaiser Wilhelm II. stand, war das Gasthaus bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts Anlaufstelle für alle, die ihr Vieh vor dem Verlauf wiegen lassen wollten. Später war es eines von zwei Lokalen im Ort, die als Veranstaltungsstätten bekannt waren. In den 1980er Jahren wurde das Lokal zur Diskothek umfunktioniert.

„The Comets“ war eine Beatband aus Langholt mit den Bollen-Brüdern Hermi und Clemens, die ihr Publikum vorwiegend in der „Brausebar“ in Neuburlage unterhielten. In den 1960er Jahren hatten die zwei mit wechselnden Partnern im „Kaiserkrug“ zum Tanz aufgespielt.

Andreas Saathoff, aus Backemoor stammender Pastor, beschreibt die Ostfriesische Geschichte bis zum Ende der Familie Cirksena.

Die Lebenserinnerungen der aus Ostrhauderfehn stammenden Musiklehrerin Elma Hoek sind faszinierend und verstörend zugleich; sie sind individuell und stehen auch beispielhaft für andere Leben. Ihre Schulaufsätze aus der NS-Zeit dürften so oder ähnlich überall im NS-Reich geschrieben worden sein.

Die Geschichte der Familie Watzema in Breinermoor für die Nachwelt festzuhalten, war eine der vielen Aufgaben, die sich der Lehrer Michael Till Heinze gestellt hatte aber nicht vollenden konnte. Erhalten geblieben sind sein Vor- und Nachwort für das geplante Buch und die Fotos des Bernhard Brüning Watzema aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

Die Veröffentlichungen im „Leerer Anzeigeblatt“ (LA) bietet Gelegenheit zu erkunden, wie sich das Leben in der heutigen Gemeinde Westoverledingen im Jahr 1899 zugetragen hat, lückenhaft zwar, aber aufschlussreich. Wir lesen über rege Geschäftstätigkeit, erfahren, welche Gaststätten es gab und lesen über Freud und Leid.

Die Schlacht bei Sedan im deutsch französischen Krieg des Jahres 1870/71 gilt als „Geburtshelfer“ des ersten deutschen Nationalstaates. Bis zum Ersten Weltkrieg wurde jährlich am 2. September, dem „Sedantag“, an den Sieg über den „Erzfeind“ erinnert. Ein Leeraner Bürger hat aufgeschrieben, wie er diesen Tag auf dem Schlachtfeld erlebt hat.

Dass die „alte“ Zeit nicht nur „gut“ war, deutet der Beitrag „Gegen das Gesetz“ an, in dem wir Verbrechen und Vergehen auf der Spur sind und dabei vielleicht staunend feststellen, wofür sich Menschen im Jahr 1900 vor Gericht verantworten mussten.

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