Fehn-Leuchten Nr. 18

Magazin für Geschichte

Inhalt

Leseprobe

Bei der Spurensuche in der lokalen Geschichte wird häufig der Zufall zu einem wichtigen Helfer. Im Ostfriesischen Schulmuseum im Westoverledingen Ortsteil Folmhusen wird ein Teil des Tagebuchs des Lehrers Ernst Gottschalk aufbewahrt, in dem er über seine Zeit als Lehrer an der Schule II in der damaligen 2. Südwieke von Ostrhauderfehn berichtet, wo er von 1937 bis 1945 unterrichtete. Es gelang, auch den zweiten Teil zu finden, so dass in der vorliegenden Ausgabe dieses Magazins auf 50 Seiten aufschlussreich über lokale Geschichte im Süden des Overledingerlandes während der NS- und Kriegszeit berichtet werden kann.

Indem der Lehrer sowohl über schulische als auch über private Angelegenheiten informiert, zeichnet er ein Bild seiner Wahlheimat, das in vielem demjenigen der Familien im Obenende von Ostrhauderfehn ähnelt, beziehungsweise Zugang zu diesen Familien ermöglicht.

Anschließend unternimmt der Autor einen Ausflug ins benachbarte Saterland, zu dem es aus dem Overledingerland vielfältige Beziehungen gab, seit dessen Kolonisierung in Angriff genommen wurde. Die von Werner Ubbens bewahrte Geschichte der Ziegelei Scharrel ist ein Stück saterländischer Geschichte.

Von Scharrel richten wir den Blick nach Backemoor, einen Ort, der heute zur Gemeinde Rhauderfehn gehört. Wir folgen der Argumentation des Lehrers Andreas Schöneboom und erfahren, warum dieser Ort eher „Bakemoor“ als „Backemoor“ heißen sollte. Der Lehrer erläutert den Ursprung des Namens.

Der Lehrer Michael Till Heinze hat in der Zeit von 1987 bis 1991 in der damals erschienenen Wochenzeitung „Fehntjer Kurier“ Woche für Woche Beiträge mit lokalhistorischem Hintergrund veröffentlicht; insgesamt dürften es etwa 180 Artikel gewesen sein. Fünf dieser Geschichten geben wir im vorletzten Kapitel dieses Magazins wieder, einschließlich der damals veröffentlichten Fotos. Weitere Beiträge des Lehrers werden folgen.

Der eine oder andere mag im Informationszentrum des Nationalparks Wattenmeer oder im Teemuseum in Norden die Ausstellung „Teeblättchen trifft Robinson“ gesehen oder den dazu von der Carl von Ossietzy Universität Oldenburg herausgegeben Katalog gelesen haben. In diesem hervorragenden Werk wird zwar auch auf den werblichen Zweck der Sammelbilder eingegangen, die politische Dimension kommt zu kurz. Das - wie Teeblättchen - ebenfalls vom Teehaus OnnO Behrens herausgegebene Sammelalbum „Deutsche Kolonien“ fordert die Rückgabe der „deutschen Kolonien“ an Deutschland. Noch deutlicher wird die politische Intention in Sammelbänden wie „Die Reichswehr“, „Kampf ums Dritte Reich“ oder in dem nach den olympischen Sommerspielen des Jahres 1936 herausgegeben Band mit den zugehörigen Sammelbildern.

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